Wer würde nicht gerne mal etwas gewinnen? Geld, eine Reise oder eine neue Digitalkamera. Alles ganz normale und sinnvolle Dinge, die jeder braucht. Doch was, wenn man etwas gewinnt, was man gar nicht erwartet hat?

Norbert Krabbe, gespielt von Jürgen Tarrach, gewinnt in “Ein Mann, ein Fjord” wie der Name schon sagt, ein ganzes Fjord? Was soll man den aber um Gottes Willen damit anstellen?

Das ist wohl die Frage aller Fragen. Doch eines ist sicher, Spaß kommt bei den Dreharbeiten auf dem Postschiff entlang der norwegischen Küste (auch Hurtigruten genannt) keinesfalls zu kurz. Insbesondere dann, wenn auch noch Horst Schlämmer, der auf dem Postschiff seinen Urlaub verbringt, seine Sprüche zum Besten gibt:
Schätzelein! Mir is’ jerade ein bisschen seekrank. Ich hatte vorher Leberwurst. Die arbeitet sich jetzt nach oben. Weiß’, was ich mein…?

Was wäre auch anderes zu erwarten gewesen? Mit Leib und Seele bei der Arbeit, das sind alle, die an diesem Film rund rund um die Reise mit dem Postschiff mitwirken und die bei den Dreharbeiten im hohen Norden auf den Hurtigruten mit dabei sein durften.

Schließlich muss ja alles perfekt sein, wenn es darum geht, einem Mann bei der Postschiff Reise zu seinem eigenen kleinen Fjord zuzuschauen. Wenn der wüsste, dass er auch noch 500.000 Euro gewonnen hat, wäre seine Überraschung sicherlich groß.

Hape Kerkeling, der das Buch zum Film mit Erinnerungen aus seinen früheren Jahren füllte, kam selbst bei einer Reise auf den Hurtigruten Postschiffen auf die Idee diesen Film zu drehen. Die Hauptrolle spielt er nicht, denn dann hätte er seine 3 Charaktere Host Schlämmer sowie Norbert und Birgit Krabbe nicht mit einbringen können. Denn die geben dem Film seinen ganz eigenen schrägen Scharm.

Und schräg, das war er ja schon immer. Und norwegischer Ziegenkäse und norwegische Regenbekleidung sind nur einige der zahlreichen Dingen, welche die Dreharbeiten mit sich bringen.

Wie wäre es denn, wenn sich die Behörden inspirieren ließen und tatsächlich ein Fjord für ein Preisausschreiben anbieten? Auch wenn Hape alias Horst eine italienische Meerenge weitaus lieber wäre. Wollen wir jedoch hoffen, dass in jedem Fall der Spaß an der Sache erhalten bleibt, so wie ihn auch das Team der Filmcrew hat.